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18 Spieltag Hessenliga

von | 8. Februar 2010

Die Serie ist gelaufen und bei uns beginnt das Zittern!

Trotz einem akzeptablen 7 Platz im 1 Jahr der Hessenliga ist das Abstiegsgespenst nicht ganz vertrieben. Sollten alle 3 Hessischen Vertreter in den Play-Dows der Bundesligen scheitern, so müssen auch wir wieder den Weg in die Regionalliga antreten! Ein 3:0 in letzten Heimspiel hätte das Zittern überflüssig gemacht!

Bosserode : Hinterland
4715:4571
45:33
2:1

Bodo (770 – 5) und Tobi (799 – 10) begannen gegen Johannes Kornja (782 – 7) und Ulrich Piechaczek (800 – 11) Bodo spielte alle Bahnen recht gleichmäßig ohne den notwendigen „Reisser“ um auf ein besseres Ergebnis zu kommen. Sein Gegner Johannes spielte das in ähnlichem Stiel behielt aber immer die Nase knapp vorne. Tobi haderte mit seinen  Anfangsbahnen und lag da doch recht deutlich hinter einen gut aufspielenden Ulrich. Mit einer 227 auf Bahn 2 holte er dann allerdings stark auf. Am Ende fehleten dann aber doch 2 Holz um Ulrich zu halten. Mit nun schon 3 Wertungen für Hinterland, 2 guten Ergebnissen und 13 Holz Rückstand ging es in den zweiten Block – wir standen schon gehörig unter Druck!

Arno (774 – 6) und Sigurd (760 – 3) gegen Martin Buchholz (717 – 1) und Felix Piechaczek (723 – 2) Für Arno galt das Gleiche wie für Bodo – recht gleichmäßig über alle Gassen aber leider keinen echten Reisser dabei! Es fehlte am Ende einfach das notwendige Glück um die geforderte Holzzahl des Gegeners zu überbieten! Bei mir sah es dagegen viel schlechter aus – mit einem unterirdischen 52er Räumer auf Bahn 4 verspielte ich alle Möglichkeiten den Gegner unter Druck zu setzen! Hätte ich in diese Gasse nur 2 Volle durchgebracht (was ja eigentlich Standard ist!) und damit 25 Holz mehr erzielt hätten wir 3:0 gewonnen! Martin und Felix konnten daraus aber trotzdem keinen Vorteil ziehen. Ihre beiden Ergebnisse stellten am Ende die beiden schlechtesten des Spiels. Mit nun 7 Wertungen für Hinterland war der Punkt schon in erreichbarer Nähe. Für das Gesamtergebnis war das Spiel nun für uns entschieden, lagen wir jetzt mit 81 Holz in Front.

Die Aufgabe für Dave und Thilo war klar:
Wenn möglich beide die 782 überspielen und dabei hoffen das der Gegner nicht über meine 760 kommt! Dave (798 – 9) und Thilo (814 – 11) spielten dabei die im voraus gefordeten Zahlen, leider machten Uwe Koch (766 – 4) und Helmut Heinzerling (783 – 8) uns dann doch noch einen Strich durch die Rechnung. Thilo spielte seinen ersten 3 Bahnen allesamt über die 200 und war jederzeit Herr der Lage. Auch wenn ein mäßiger letzter Räumer ein besseres Ergebnis vereitelte, zeigte er doch wieder wie wichtig er für die Mannschaft ist! Gleiches gilt für Dave – sicher und konzentriert fehlte ihm am Ende das notwendige Glück eine 8 nach vorne zu stellen! Uwe spielte sein „Ding“ runter und landete am Ende noch knapp vor mir! Schlechter sah es nach 3 Gassen für Helmut aus – er benötigte noch 196 um auf mein Ergebnis zu kommen. Dann drehte er allerdings mächtig auf und lies auf Bahn 2 mit 219 Holz auch noch Arno und Bodo hinter sich! Hätte er den, von uns erhofften, 190er gespielt wäre das Spiel 3:0 ausgegangen! Am Ende waren es 12 Wertungen für Hinterland – und damit der sichere Verbleib in der Hessenliga! Mit 144 Holz Vorsprung gewannen wir das Spiel trotzdem recht sicher.

Fazit:
5 Punkte auf des Gegners Bahn geholt sind mehr als wir erwarten konnten. Unsere Heimschwäche mit 7 abgegebenen Punkten auf der Heimbahn ist allerdings eindeutig zu schwach für hessens höchte Spielklasse! Sollte wir der Liga erhalten bleiben gilt es hier in der nächsten Saison ein deutliche Steigerung hinzubekommen. Trotz allem denke ich das wir auch in der Hessenliga durchaus konkurenzfähig waren. In jeder niedrigeren Liga würde dieser 7 Platz zum sicheren Verbleib in der Liga reichen. Und würde es nicht diese, aus meiner Sicht schwachsinnigen Playdown bzw. Playoffs in den Bundesligen geben, auch dort. Jetzt müssen wir bis Anfang März warten und hoffen das zumindest einer der 3 hessischen Vertreter in den Playdowns (Heringen, Wettenberg und Mittelhessen) nicht den Weg in die Hessenliga antreten muß. Wettenberg muß man hier die besten Chancen einräumen. Mittelhessen ist zwar wieder komplett – startet aber nur mit +1 in die Playdowns. Unseren Nachbarn Heringen drücken wir natürlich am meisten die Daumen, aber gegen die 2 Mannschaft von Herford (die sich mit 2 Spielern aus der Ersten verstärken dürfen) sowie Gelsenkirchen wird es sehr schwer und es scheint maximal der Relegationsplatz möglich!

Gruß
Sigurd