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4er Mannschaften bis einschl. HeLi

von | 6. März 2014

Mal ein paar Gedanken bzgl. der Anträge von Baunatal und Mittelhessen zur Reduzierung der Mannschaftsstärke.

Die genannten Punkte, die für eine Reduzierung sprechen sollen, sind:
– Mitgliederschwund
– geändertes Freizeitverhalten
– berufliche Belastungen
– wirtschaftliche und ökologische Aspekte

– Mannschaftsstärke zu hoch – deshalb keine Aufstiegsmöglichkeit

Meine Meinung zu den genannten Gründen:
– Der Mitgliederschwund kann nicht als Pro-Punkt dienen, stehen wir dann doch in 10 Jahren vor der Frage ob eine Mannschaft nur noch mit 3 Mann spielen soll
– Ein geändertes Freizeitverhalten kann ich nicht als Grund sehen …. wer seinen Sport mag, wird die fehlende Freizeit entbehren können!
– Berufliche Belastungen kann ich ebenfalls nicht gelten lassen. Schichtdienst, Wochenendarbeit, etc. gab es schon immer und wird es auch immer geben.
– Auch das Problem mit der „hohen“ Mannschaftsstärke, die dann der Mannschaft die „Aufstiegsmöglichkeit“ nimmt, kann nicht gelten. Wenn ein Verein nur noch 5 Spieler hat,  dann erfüllt er eben nicht die Voraussetzungen um am Spielbetrieb teilnehmen zu können.
– Einzig wirtschaftliche Aspekte könnte ich als Grund gelten lassen. Mit nur einem Auto zig Kilometer zum Spiel zu fahren ist, sowohl ökonomisch als aus ökologisch, besser als 2 nutzen zu müssen. Bedenkt mann aber das es auch Autos gibt die nur 4 Sitzplätze bieten, dann entfällt es einen Ersatzspieler mitnehmen zu können!

Alles in allem zieht also keiner der Punkte so richtig!

Allerdings würde bei Umstellung auf 4 Spieler eine (ge)wichtige Frage auftauchen:
Darf dann auch bis in die Hessenliga auf 2 Bahnen gespielt werden, wo die Mannschaftsstärken dann ja gleich sind?
Ich denke JA.
Ich wüsste nicht wie man einen „Nichtaufstieg“ einer Verbandsligamannschaft begründen will, bei gleicher Mannschaftsstärke, das sie 4 Bahnen benötigt um in die Hessenliga spielberechtigt zu sein?! Hinzu kommt, bleibt es bei 4 Bahnen, bei dann aber reduzierter Spielerzahl in der Verbands-  bzw. Hessenliga, dauert ein Spiel von der A-Liga bis zur Verbandsliga im Vergleich zu Hessenliga doppelt so lange! Lasse ich also alle Bahnanlagen für den Spielbetrieb bis einschließlich Hessenliga zu, erhöhe ich ggf. (je nach Bahn) die Spielzeit und reduziere gleichzeitig damit die vorhandene Freizeit weiter!

Grundsätzlich lässt sich sagen:
Das Problem unterschiedlicher Mannschaftstärke besteht ja nicht erst seit 1 – 2 Jahren – sondern zieht sich schon seit den Anfängen des (Schere)Kegelsportes durch unseren Sport. Sogar unterschiedliche Wurfanzahl pro Spieler und Liga hat es schon gegeben (100er Spiel bzw. ab Landesligen 200er Spiel) Hinzu kommt auch noch das Problem das es 2- Bahnen Anlagen und 4- Bahnen Anlagen gibt. Und gerade der Umstand das es unterschiedliche Bahnanlagen gibt, wird es uns nie ermöglichen einen einheitlichen Spielmodus zu bekommen. Mit 4 Spielern auf einer 2- Bahnenanlage dauert das Spiel eben doppelt so lange wie auf einer 4- Bahnenanlage!

Will man es wirklich einheitlich hinbekommen dann muss auch der Verein, der eine 4 Bahnenanlage hat, verpflichtet sein auf nur 2 Bahnen davon zu spielen! Gleichzeit sollte / muss dann allerdings ein anderes Wettkampf / Spielsystem her!

ICH MÖCHTE HIER NOCH DARAUF HINWEISEN DAS DIES MEINE PRIVATE MEINUNG IST UND NICHT (UNBEDINGT) DIE MEINUNG DES VEREINES!

Und allen sei auch dieser Beitrag auf „Der Kegler“ empfohlen!

Gruß
Sigurd