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Spielbericht 12 Spieltag Hessenliga 2014 – 2015

von | 15. Dezember 2014

Da war mehr drin! Zwar unser Minimalziel erreicht, aber im nachhinein muss man sagen das ein Sieg durchaus möglich gewesen wäre. Mit 48 LP verloren wir zwar noch recht deutlich, bedenkt man aber das wir mit 652 LP auch das schlechteste Ergebnis stellten, relativiert das den Holzabstand doch wieder deutlich. Am Ende hies es dann eben 4418:4370 LP, 39:39 EWP und somit 2:1 für den ESV.

1 Block
Tobi (746 – 9) und Siggi (741 – 8) gegen Stefan Beckherrn (739 – 6) und Michael Bauer / Anton Liebisch (714 – 4)
Tobi begann auf der 1 mit 175 LP. Nun war auch dem letzten klar – diese Bahn ist die schwerste der Hessenliga! Er steigerte sich dann auf der 2 auf 192 LP um dann auf der 3 mit 168 LP seinen Tiefpunkt zu erreichen. Mit einem „LMAA“ ging es dann auf die 4 und siehe da, 211 LP brachten am Ende sogar noch den Blocksieg für ihn ein. Ich startete auf der 3 und begann mit 194 LP gar nicht so schlecht. Die 4 bekam ich dann aber überhaupt nicht in den Griff – 176 LP waren hier eindeutig zu wenig. Das gleiche Bild dann auf der 1. Auch hier wurden es nur 176 LP. Zum Abschluß dann aber nochmal gute 195 Holz auf der 2, die mich dann doch noch an Stefan Beckherrn vorbei brachten. Stefan spielte 3 Bahnen lang recht gute Zahlen zwischen 184 und 196 und führte damit bis zur Schlußbahn den Block an. Den Blocksieg verpasste er dann mit 172 LP auf der 4 und musste sich somit noch hinter mir einreihen. Michael begann mit 198 LP auf der 4 stark, musste auf der 1 dann aber schon ein paar „Federn“ lassen. 179 Holz sind nicht sein Anspruch. Auf seiner dritten Bahn brach dann eine Verletzung auf und er musste sich auswechseln lassen. Anton machte dann die letzten 45 Wurf und musste sich mit dem letzten Platz im Startblock zufrieden geben. Tja – bis hierher lief es wie gehofft! Bereits 4 Wertungen und auch 36 Holz Vorsprung! Wir waren alles in allem zufriedenstellend in das Spiel gestartet.

2 Block
Roy / Dave (652 – 1) und Michi (785 – 11) gegen Stefan Dörrbecker (792 – 12) und Frank Leischner (748 – 10)
Unser „Holzbahn Spezialist“ Roy begann auf der 3. Hier bekam er leider recht schnell aufgezeigt das das überhaupt nicht seine Bahn ist. Mit entnervenden 152 LP wechselten wir ihn nach dieser Bahn gegen Dave aus. Leider wurde es damit nur bedingt besser! Auf 155 LP folgenden 162 LP, wenigsten die Bahn 2 wurde dann zum Abschluß mit 183 Holz noch zufriedenstellend getroffen. Die Co-Produktion stellte somit den letzten Platz im Block – und auch die rote Laterne des Spieles war somit „sicher“ in unseren Händen. Michi zeigte da schon ein ganz anderes Spiel. Auf der 1 startend, die bisher überhaupt noch niemand getroffen hatte, setzte er mit 192 LP gleich mal ein Ausrufezeichen. Dann folgten 199 auf der 2 und 187 auf der 3. Damit lag er nur 4 LP hinter Stefan Dörrbecker. Mit 207 zum Abschluß schaffte er es trotzdem nicht mehr an ihm vorbei. Seine 785 LP sind aber ein Top Ergebnis auf dieser Bahn! Frank Leischner begann relativ schwach. 172 und 175 LP von Bahn 1 und 2 sind nicht wirklich sein Anspruch. Dann aber eine komplett andere zweite Hälfte in seinem Spiel. 203 und zum Abschluß 198 LP brachten ihm am Ende 748 LP und er zog damit sogar noch an Tobi vorbei. Stefan hingegen lies von Anfang an erkennen: Der Tagessieg geht nur über ihn! Mit seiner 215 LP Startbahn 4 setzte er sich gleich eindrucksvoll in diesem Block in Führung. Diese schmolz dann zwar mit 181 und 186  LP auf der 1 und 2 zusammen, mit nochmals sehr starken 210 auf der Schlußbahn 3 machte er aber dann den Sack zu und holte sich verdient den Tagessieg! Das Spiel hatte sich klar zu Gunsten von Jahn gedreht! Zwar hatten wir jetzt bereits 7 Wertungen und den Zusatzpunkt damit schon recht sicher in unseren Händen, aber mit nun 67 Holz Rückstand waren unsere Chancen auf den Sieg schon recht klein geworden.

3 Block
René (740 – 7) und Thilo (706 – 3) gegen Ingo Wagner (695 – 2) und Norbert Gajweski (730 – 5)
Der Lange startete mit 179 LP auf der 1. Das war immerhin unser zweitbestes Ergebnis auf dieser Bahn. Auf der 2 lies er dann 200 Holz folgen. Die 3 verpasst er mit 174 LP wieder um zum Schluß auf der 4 nochmal gute 187 nachzulegen. Gesamt 740 machten an diesem Tag immerhin 7 EWP. Thilo musste sich auch erst an die Bahn gewöhnen – 166 Holz auf seiner Startbahn 3 waren doch ein paar Holz zu wenig. Auf der 4 legte er dann aber mit 195 Holz gut nach und wir waren wieder auf einem guten Weg, war doch der Rückstand auf den ESV auf 40 Holz geschrumpft. René dann auf seiner dritten Bahn nur 174 und Thilo 166 LP liessen den Rückstand auf die Waldauer wieder auf 57 Holz ansteigen. Somit war die Aussicht auf einen Sieg wieder deutlich geschrumpft. Letztendlich wurden auf der Schlußbahn mit 187 Holz von René und 179 LP von Thilo nochmal 9 Holz gut gemacht, an die Siegpunkte kamen wir damit aber nicht! Ingo spielte unter seinem Leistungsvermögen – auch wenn seine Mannschaftskameraden nicht vollkommen unzufrieden mit ihm waren. Mit 169, 171, 180 und 175 Holz spielte er zwar keine Top Bahn, aber er vergeigte auch keine total. Ausserdem blieb er damit klar vor unserem schlechtesten Ergebnis. Norbert spielte ebenfalls unter seinen Möglichkeiten, aber immer noch genug den Sieg nie in Gefahr kommen zu lassen. Mit 190, 184, 176 und 180 Holz spielte er recht konstant und sicherte seiner Mannschaft mit 730 LP den Holzsieg, am Verlust des Zusatzpunktes konnte aber auch er nichts mehr ändern. Mit 39 Wertungen holten wir sicher den Zusatzpunkt. Der möglichen Sieg vergaben wir allerdings mit unserem „rote Laterne“ Ergebnis.

Soll der Aufstieg weiter im Visier bleiben, müssen die beiden noch zu absolvierenden Auswärtsspiele gewonnen werden. Bieten uns die beiden Mannschaften (Sontra und Heuchelheim) die Ergebnisse vom Wochenende an, sollte dies auch durchaus möglich sein. Durch das wehrlos abgegebene Spiel von Sontra an Wetzlar, haben uns die Mittelhessen an der Tabellenspitze abgelöst. Somit wird es wichtig sein im ersten Spiel im neuen Jahr Wetzlar auf unserer Bahn zu Null zu schlagen.

Allen ein frohes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins Jahr 2015
und weiterhin einen spannenden Meisterschaftskampf.

Gruß
Sigurd