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Vom taktischen Schachzug bis zum starken Sekulla.

von | 9. November 2021

KEGELN – Bundesligist AN Bosserode verbessert Mannschaftsergebnis beim 3:0 gegen Heiligenhaus.

Dienstag, 09. November 2021, Rotenburg-Bebraer Allgemeine / Sport.

Raßdorf – Dank Andreas Sekulla und einer Steigerung des Mannschaftsergebnisses auf 5034 Holz sicherten sich die Bundesliga-Kegler von AN Bosserode den dritten Heimsieg der Saison. Mit 3:0 (5034:4746) besiegten sie am Samstag auf den heimischen Bahnen die SK Heiligenhaus, auch der Einzelwertungspunkt ging mit 48:30 an die Gastgeber.

Mit neuer taktischer Aufstellung durch Bosserodes Sportwart Tobias Brill, der im 1. Block mit Michael Reith spielte, begann das Heimspiel gut. Obwohl Reith immer noch mit seiner Verletzung zu kämpfen hatte, ließ er seine Gegenspieler hinter sich und kam – mit vier Bahnen um die 200-Holz-Marke – auf 823 Holz (7 EWP). Auch Brill fand nicht so richtig zu seinem Spiel und tat sich insbesondere in die Räumer schwer. Mit nur einer guten Bahn, 233 Holz auf Bahn 2, blieb er bei 846 Holz (8 EWP) hängen, überspielte aber beide Spieler der Gäste. Marcel Grothe kam auf 769 Holz (4 EWP) und Timo Mandelik spielte 767 Holz (3 EWP), sodass Bosserode nach dem ersten Block mit 133 Holz führte.

Im Mittelblock traten Thilo Köhler und Andreas Sekulla gegen den mehrfachen Weltmeister Andre Lauckmann und Sascha Winkler an. Dabei zeigte Sekulla von Anfang an, wer hier wohl am heutigen Tag der Beste wird. Sehr starke 503 Holz in die Vollen und gute 406 Holz in die Räumer brachten ihn mit 909 Holz (12 EWP) wieder über die 900-Marke. Köhler spielte auf allen Bahnen ziemlich gleichmäßig und kam am Schluss auf 820 Holz (6 EWP).

SK-Kegler Lauckmann musste erkennen, dass die Bahnen im Kegelzentrum Wildeck-Raßdorf doch so ihre Tücken haben. Er übertrag mit 847 Holz (9 EWP) zwar Brill um ein Holz, hatte sich aber sicher auch etwas mehr ausgerechnet. Winkler dagegen kam auf 749 Holz (2 EWP), wodurch der Vorsprung auf 266 Holz wuchs.

Im Schlussblock sollten Bosserodes Rene Windolf und Stefan Michel die bisherigen 749 bis 769 Holz der Gäste überspielen und ihre Blockgegner, wenn möglich, hinter sich lassen. Dabei wurde es wie im letzten Heimspiel um den Zusatzpunkt wieder sehr spannend. Doch auf Windolf war Verlass. Er lieferte sich mit dem Besten der Gäste, Marcel Schneimann (866 Holz/11 EWP), ein Kopf-an-Kopf-Rennen, konnte ihn mit 850 Holz (10 EWP) aber doch nicht ganz halten. Damit hatte er wiederum Lauckmann überspielt und dazu beigetragen, dass auch der Punkt für die Einzelwertung in Bosserode blieb.

Daran hatte auch Michel (786 Holz/5 EWP) Anteil, der zwar unter der 800-Marke blieb, damit aber vier Spieler der Gäste, bei denen Holger Parassini auf 746 Holz (1 EWP) kam, überspielte.

Durch den 3:0-Erfolg verbesserte sich Bosserode in der Tabelle auf Platz acht. Mit der kleinen Steigerung des Mannschaftergebnisses um sieben Holz auf 5034 Holz kann das Team zufrieden sein, obwohl es noch Luft nach oben gibt.  red/akr